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Vera Lill
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18. Januar 2015 Neujahrskonzert im Haus des Bürgers in Ramstein

"Hochmotiviert zeigte sich das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern (SOKL) am Sonntag beim Neujahrskonzert im Ramsteiner Haus des Bürgers. Mehr als 400 Zuhörer erlebten ein ausgedehntes, höchst abwechslungsreiches und effektvolles Programm auf höchstem Niveau...

Dem Dirigenten gelang mit dem bestens vorbereiteten und disponierten Orchester, die seltener bei Neujahrskonzerten erklingenden Juwelen so unterhaltsam herauszuarbeiten, dass man nur noch staunen konnte. Auffallend dabei der weiche, dennoch satte Orchesterklang und die dynamische Bandbreite... Das sprühte nur so vor Schärfe und Rasanz...

Durch Eleganz und leichte Hand zeichneten sich die drei Werke von Emile Waldteufel aus. Mit Gespür für den typischen Tonfall und Klang und mit klanglichem Raffinement der Walzer „Ganz allerliebst“ (op. 159) und die Polka „Retour des Champs“, wobei Weidt seine Leute mit Verve vorantrieb..."
"Bei Waldteufels „Schlittschuhläufer“ (op. 183) hatten die einzelnen Instrumentengruppen Gelegenheit, sich zu profilieren. Und das nutzten sie mit leuchtenden Farben und heiteren Melismen. Makellos erklangen die Hörner, mit Samttönen warteten die quirligen Streicher auf, bestens disponiert spielten die Holzbläser...

Umso forscher ging das Orchester die „Ungarischen Tänze“ Nr. 1, g-moll und Nr. 3, F-Dur von Brahms an und setzte dabei herausragende dynamische und agogische Akzente. Ein atmosphärisches Klangbild mit Zeichnung und Formbewusstsein gelang dem Ensemble mit Borodins „Polowetzer Tänzen“. Quicklebendig von Anfang bis zum Schluss blieb auch Chatschaturjans Adagio aus dem zweiten Akt des Balletts „Spartakus“. Die ständig wechselnden Solisten (Spitze die Solo-Flöte und -Oboe, makellos die Bläser, herrlich die Solo-Geige im feinsten Pianissimo), die wunderbar fließende Musik ließen das Ganze zu einem klangfarblichen und ästhetischen Genuss werden.

Zum Schluss versetzte die Bacchanale aus der Oper „Samson et Dalila“ von Camile Saint-Saëns die Hörer vollends in Begeisterung. Mit empathischer Verve und zugleich exakter Dynamik trieb der Dirigent sein Orchester in die Ekstase. Absolute Höhepunkte waren dennoch die Auftritte des stimmgewaltigen Bassisten Magnus Piontek vom Mannheimer Nationaltheater. Die Arien des Osmin aus Mozarts „Entführung aus dem Serail“ („Ha, wie will ich triumphieren“) und „Als Büblein klein“ aus Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ schienen ihm auf den Leib geschrieben. Verblüffend sein makelloser, abgrundtiefer, sonorer Bass. Seine Ausdrucksstärke, Mimik und Gestik zeigten zudem einen großartigen Komödianten, der seine Rollen lebt. Minutenlang Jubelstürme der Begeisterung zum Schluss für alle Beteiligten. Zwei Zugaben. Als humorvoller Moderator zeigte sich Christian Weidt."

Die Rheinpfalz, 20.01.2015

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