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05. Mai 2013 Sonntags um Fünf - Teufel, Hexen und Dämonen

"Etwas verspätet am Sonntag, 5. Mai, aber äußerst wirkungsvoll leistete das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern einen wertvollen konzertanten Beitrag im zeitlichen Rahmen der Walpurgistage: Traditionell sind es die Tage der sagenhaften Hexensabbate, gegen die die heilige Walburga angerufen wird. In der Fruchthalle standen in der Reihe „Sonntags um 5“ Kompositionen auf dem Programm, die sagenhafte Stoffe um Teufel, Hexen und Dämonen kompositorisch verarbeiten..."

"Mit Webers „Freischütz“ und spätestens mit Wagners „Walkürenritt“ und der Vertonung von Goethes „Zauberlehrling“ spielt das dämonische Genre auch in der Musikgeschichte eine entscheidende Rolle. Es war nicht schwer, Teufelstänze (von Joseph Hellmesberger), Hexenmusik (von John Williams) oder Klänge aus der Unterwelt (Jacques Offenbach) zu finden. Schwer ist es indes, dies so zu interpretieren, dass es leicht, locker und elegant klingt. Dies gelang dem wieder bestens disponierten Sinfonieorchester vorzüglich, da schwebte etwa der „Faust-Walzer“ von Gounod wie auf einer Wolke in federnder Leichtigkeit.

Auch bei den oft im Konzert gegebenen Ouvertüren von Weber (zum „Freischütz“) oder Offenbach („Orpheus in derUnterwelt“) sowie Arthur Sullivan (zur Operette „The Witch’s Curse“) stellte sich wieder auf Anhieb jenes gehobene Niveau ein, an das Mayer sein Publikum seit vielen Jahren gewöhnt. Präzise, organisch fließende musikalische Abläufe, nahtlose Übergänge, filigrane Charakterisierung von thematischen Gedanken und akkurate Spielfiguren mit sicheren Einsätzen und nahtlosen Überleitungen sprechen für eine intensive Detailarbeit. Schwachstellen gab es keine, an allen Pulten wurde sehr solide, in bestechender Spiel- und Tonkultur und mit packendem gestalterischem Zugriff gespielt. Herausragend die vielen ansprechenden Solostellen des Konzertmeisters Florian Gießing und des Soloklarinettisten Michael Lill. Dieser durfte sich beim „Freischütz“ und bei „Orpheus in der Unterwelt“ mit Kantilenen und Kadenzen gleichermaßen auszeichnen und ließ durch noble Tonkultur und Präzision gleichermaßen aufhorchen."
Die Rheinpfalz 8. Mai 2013

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