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Vera Lill
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18. November 2012 Sinfoniekonzert in der Fruchthalle Kaiserslautern

"Nachhaltig unterstrich das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern (SOKL) am Sonntag in der Fruchthalle seinen Ruf als eines der besten und außergewöhnlichsten Amateurorchester Deutschlands. Sein Dirigent Alexander Mayer, dem das SOKL diesen Ruf in besonderer Weise zu verdanken hat, gab vor seinem Weggang zur Sinfonietta de Lausanne im September 2013 (wir berichteten) eines seiner letzten Konzerte. Es war fulminant.

So zeigte Mayer mit Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5, d-moll, op. 47 wieder seine Fähigkeit mitzureißen und Energiereserven zu entlocken. Von der ersten Note an ging er das Werk beherzt an, hielt die Spannungskurve eine Dreiviertelstunde lang, ohne dass sie nur einen Takt abgefallen wäre, so dass man die Körperhaftigkeit der Musik gleichsam spürte. Es gelang ihm, das spezifisch russische Idiom sprechen zu lassen, das bei aller Kühnheit stets verständlich blieb. Gleichzeitig präsentierte sich der Dirigent aber auch als Musiker von starker Aussagekraft, der seine eigene Sprache spricht."...

"Der satte Klang des gedehnten Streichermelos, die Steigerungen bis zum Getöse des vollen Orchesters, das Zurücknehmen in verlorene Flötenduette, die oszillierenden Klänge, das Auflösen des Geschehens am Schluss in ätherische Akkorde – all dieses lässt den Zuhörer auf der Stuhlkante sitzen. Die Furien sind im vierten Satz entfesselt. Mayer ist ein unerbittlicher Antreiber, und doch hat er das Orchester bei aller Ungezügelheit unter Kontrolle. Ein aufrüttelnder Sturmmarsch steht neben leisen, fast religiös zu nennenden Bläserrhythmen, besinnlich Verklärtes neben triumphaler Orgie."...

"Als umsichtiger Dirigent erweist sich vor der Pause Christian Weidt, der zur Zeit das Schriesheimer Kammerorchester und das Orchester der TU Darmstadt leitet und seit 2011 musikalischer Assistent des SOKL ist. Mit Ravels Märchensoiree „Ma mere L’oye“ gibt er dem Orchesterklang eine besondere, außergewöhnlich zarte Färbung."...

"Durch kräftige, warme, volle Tonbildung legt das Orchester bei Mozarts Doppelkonzert für Violine und Klavier, KV Anh. 56/315 f., rekonstruiert durch Philip Wilby, unter Weidts gestalterischen Händen einen großen Klangraum an."...

"Alexander Mayer erweist sich am Flügel als großer Musiker. Er brilliert mit flockig leichtem, beseeltem Ton, mit verhaltener Dramatik, perfekter pianistischer Rhetorik und großer Ernsthaftigkeit. Ebenso Felix Froschhammer, erster Konzertmeister des Symphonieorchesters Neuchâtel, auf der Violine."...

"So wird der rekonstruierte Mozart zum atemberaubenden Showdown. Der empathische Beifall des Publikumswollte kein Ende nehmen."
Die Rheinpfalz, 20. November 2012

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