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Vera Lill
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2. Januar 2012 Silvesterkonzert in der Fruchthalle Kaiserslautern

"Beim traditionellen Silvesterkonzert am Samstagnachmittag in der Fruchthalle wartete das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern mit einem durch-dachten, originellen und themenbezogenen Konzertprogramm auf...
Märchen aus „1001 Nacht“ hatte die charmant-bezaubernde Moderatorin Sabine Fischmann zwar nicht geschrieben, aber für das Programm eine phantastische Geschichte im orientalisch-pfälzischen Kolorit konstruiert...
Ob bei den Meeresstürmen von Sindbad, beim Aufstand im Serail oder auf dem persischen Markt mit einem wilden Bacchanal, der Dirigent stand wie ein Fels in der Brandung – die völlige Einheit aus Führung und der nahtlosen Umsetzung durch das Orchester fiel auf. Ob dynamische und klangliche Wirkungen oder agogisches Raffinement in der furiosen Stretta oder gedehnten Kantilene – stets nahm das Orchester durch seine Homogenität für sich ein. Dieses Orchester fungiert dabei als Bindeglied zwischen Liebhaber- und professionellen Orchestern; zeigt, was möglich ist, wenn Schüler, Studenten und erfahrene Hobbymusiker über Jahre hinweg professionell und zielgerichtet geführt werden.Bei den Ouvertüren zu Mozarts „Entführung“ oder zu Rossinis „Semiramide“ fand man das Orchester schließlich...auf der Höhe seiner Gestaltungskraft: Da wurde akribisch jedes kompositorische Detail erfasst und in den entsprechenden formalen Zusammenhang gestellt. Und die Charakterstücke des gewählten Genres, wie etwa Albert Ketelbeys „Persischer Markt“ oder Carl Nielsens „Orientalischer Marsch“, gefielen durch die treffende Charakterisierung durch Klangfarben, da führte Mayers typische Bühnenpräsenz, seine Fähigkeit mitzureißen und Energiereserven zu entlocken, zu vielen bewegenden musikalischen Höhepunkten...Die Sopranistin Moran Abouloff überzeugte bei einer Mozart-Arie durch die Leichtigkeit und Natürlichkeit ihrer stimmlichen Ansprache. Und die Mezzo-sopranistin Kremena Dilcheva zeigte, dass es orientalische, historische, biblische Stoffe in Hülle und Fülle gibt...Aus der Oper „Samson et Dalila“ von Saint-Saëns gestaltete sie eine lyrisch bewegte Arie mit sehr schönem Timbre, sonor und in breit ausströmenden Kantilenen im blühendsten Melos..."

Die Rheinpfalz. 2.1.2012

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