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Vera Lill
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17. Januar 2018 Neujahrskonzert 2018 in Ramstein

"Berührend und humorvoll, mitreißend und einfühlsam – das Sinfonieorchester
des Landkreises Kaiserslautern (SOKL) zeigte am Sonntag im Ramsteiner Haus des Bürgers alle Facetten seines Könnens. Sogar eine alte Schreibmaschine war mit im Spiel. Nahezu 400 Besucher waren begeistert.

In den Mittelpunkt des Programms stellte der musikalische Leiter Christian Weidt Dvoraks 9. Sinfonie in e-moll, op. 95, die unter dem Namen „Aus der Neuen Welt“ bekannt wurde...

Weidt trat an das längst eingeschliffene Stück mit der Neugier des Entdeckers heran. Er vertiefte sich in das populäre Werk, als sei es unbekannt: genau, detailfreudig und ohne den großen Zug aus den Augen zu verlieren...

Die plastische Phrasierung, die ungemein differenzierte Dynamik, die grandiose Flächigkeit, die dem Largo des zweiten Satzes eine außergewöhnliche lyrische Qualität verlieh, die Unbeirrbarkeit, mit der die Konfrontation der Strukturen als formbildendes Element herausgearbeitet wurde – all das waren Grundzüge einer Dvorak-Interpretation, wie man sie selten hört. Alle Sätze profitierten von der sonoren Klangfülle und dem warmen Glanz des SOKL, während dem Scherzo mit seinem rhythmisch markanten Thema und dem Allegro con fuoco mit seiner energischen Dynamik der reaktionsschnelle Zugriff Weidts zugute kam... Diese ergreifenden Gegensätze – die schmerzliche Melancholie des Englischhorn..., der bewegende Trauergesang der Streichertremoli im zweiten Satz, die sprunghafte Rhythmik im Scherzo – führten zu einer zutiefst anrührenden Dimension...

Dass das Orchester zu kammermusikalischem Korrespondieren zwischen Soli... und Gruppen fähig war, dass das Orchester selbst im Forte noch sang und nicht schrie, das zeugte von der außergewöhnlichen Klasse des SOKL.

Außergewöhnlich war auch im ersten Teil allein schon das Programm, das nicht die üblichen Gassenhauer eines Neujahrskonzerts enthielt...

...die Musiker folgten ihrem Chef dabei bis ins kleinste Detail. Die Farbigkeit und Vielgestaltigkeit der musikalischen Mittel, die ausgefeilte Phrasierung und die Transparenz überzeugten auch hier rundweg...

Minutenlanger Beifall – und mit dem Slawischen Tanz Nr. 8 von Dvorak eine Zugabe, die die Zuhörer von den Sitzen riss."

Die Rheinpfalz, Ausgabe Kaiserslautern, 18.01.2018

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