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17. Januar 2017 Neujahrskonzert 2017 in Ramstein-Miesenbach

"Beste Laune versprühte am Sonntag das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern ... Im Vordergrund standen Walzer und fulminante Tänze zu Ehren von Julius Fucik, an dessen 100. Todestag im vergangenen Jahr erinnert wurde. Als Solist begeisterte der in Kanada geborene Tenor Eric Laporte. Erwähnenswert auch der „Kontra-Brummbär“ und der „Zigeunerchor“.

Christian Weidt und das SOKL bemühten sich darum, den Geist einer entschwundenen Epoche wiederzubeleben, und dies gelang ihnen mit Wachsamkeit, Geistesschärfe und Sinnlichkeit vorbildlich. Die Werke unterstrichen die Tatsache, dass sich das Orchester in den vergangen Jahren in die Spitzenränge der deutschen Laienorchester gespielt hat. Die Wärme des Orchesterklangs und die Leichtigkeit, mit der diese hochkomplexe Musik hier erklang, sind mittlerweile die typischen Kennzeichen der Formation. Diese selbstverständliche Leichtigkeit war schon bei Franz von Suppés Ouvertüre „Dichter und Bauer“ zu spüren. Weidt gelang es, sowohl Suppés Erfindungsreichtum zu transportieren, als auch die Vielfalt von melodischer Weite und rhythmischer Präzision mit Verve und Temperament aufzuladen, ohne dass dabei die Eleganz des Vortrags leiden musste. Hier schon trieb der Dirigent seine Musiker mit kraftvollen Akzenten zur Höchstleistung an...

... Jedes einzelne Instrument war da deutlich hörbar, und trotzdem war der Zusammenklang betörend. Mit ausströmender Wärme begannen die Holzbläser im Pianissimo. Ins mitreißende Fortissimo steigerte sich das Orchester und huldigte selbst im größten Getümmel dem Ideal der Trennschärfe und Klarheit...

... Als Tenor wie er im Buche steht, präsentierte sich Eric Laporte... Er begeisterte das Publikum mit Überzeugungskraft und stimmlicher Kompetenz. Sowohl „Als flotter Geist“ aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, als auch in „Donna non vidi mai“ aus Puccinis „Manon Lescaut“ und Puccinis „Nessun dorma“ aus „Turandot“: Stets sang sich Laporte mit kraftvollen Spitzentönen und vielgestaltiger Ornamentik, die er mimisch und gestisch unterstrich, in die Herzen der Zuhörer. Die durften im „Zigeunerbaron“ sogar als Zigeunerchor mitmischen. Der Saal kochte.

Mit „La donna è mobile“ aus „Rigoletto" und dem „Florentiner Marsch“ von Fucik sowie dem nochmaligen „Nessun dorma“ erhielt das Publikum drei Zugaben."
Die Rheinpfalz, Ausgabe Kaiserslautern, 17.01.2017

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